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Vegane Ernährung
Vegane Ernährung

Vegane Ernährung Teil 1

Wer von der veganen Ernährung erfährt, lehnt diese meistens auf den ersten Blick ab. Ohne tierische Eiweiße soll eine gesunde Ernährung möglich sein? Wie soll das gehen? Und worauf muss ich dann alles verzichten?
Doch wer sich mit der Zufuhr von Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen näher beschäftigt, der stellt schnell fest, dass eine vegane Ernährung nicht nur alle nötigen Nährstoffe liefert, sondern auch gesünder ist als die gern gelobte gemischte Küche, in der "von allem etwas" genommen wird. Lediglich die ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 ist ein viel diskutiertes Thema - das jedoch heutzutage die gesamte Bevölkerung betrifft, unabhängig von der Art ihrer Ernährung.

Doch auch wer weiß, dass es sich vegan gesund leben lässt, kann sich häufig nicht vorstellen, auf alle tierischen Produkte zu verzichten. Sind Veganer da nicht viel zu extrem? Hier die Hintergründe:

Vegan zu essen ist mehr als eine Art der Ernährung

Veganer sind keine Romantiker, die sich durch ihren Fleischverzicht eine heile Welt erträumen. Sie erkennen jedoch die Zusammenhänge zwischen ihren Entscheidungen im Supermarkt und dem Tierleid, das weltweit in großem Umfang erzeugt und verschwiegen wird. Die Romantiker sind eigentlich die "Normal-Esser", da sie noch immer davon träumen, dass Wurst, Steak oder Geflügel vom netten Bauernhof nebenan kommen und die Tiere dort auf grünen Wiesen gegrast haben. Dieses Bild versucht die Industrie durch Werbung dem Verbraucher einzutrichtern, obwohl die Realität ganz anders aussieht. Noch immer stammen 98 % der hiesigen Tiere aus Massentierhaltung. Und selbst wenn das Tier von einem Bio-Betrieb kommt, so ist das Leid und die Todesangst, die mit dem Töten verbunden sind, nicht akzeptabel.

Veganer schauen bei diesen Gräueltaten nicht weg. Während sich der Normalbürger in der sicheren Meinungsmitte wohl fühlt und durch Begriffe wie "artgerechte Tierhaltung" sein Gewissen beruhigt, sieht sich der Veganer als Anwalt der Tiere, die keine Chance haben, in dieser Gesellschaft ihre Stimme zu erheben.

Du sollst nicht töten

Im Prinzip müssten alle Christen vegan leben, wenn sie sich nach der Bibel richten würden, denn im fünften Gebot wird nicht zwischen Menschen und Tieren unterschieden. Ungeachtet dessen werden jedoch in Deutschland laut Bundesverband der deutschen Fleischwarenindustrie jährlich über 7 Millionen Tonnen Fleisch verbraucht. Dafür sterben 12 Milliarden Tiere. Der Fleischverbrauch pro Kopf liegt bei fast 90 kg im Jahr, obwohl diverse Studien belegen, dass tierische Produkte langfristig gesundheitsschädlich sind. Allein der hohe Anteil an Harnsäure überfordert den Organismus, weil wir genetisch nicht darauf eingestellt sind.

Der Mensch ist kein Allesfresser

Auch wenn die Menschheit seit Jahrhunderten tierische Produkte verzehrt und damit überleben konnte, heißt das nicht, dass der Homo Sapiens per se ein Allesfresser ist. Die Nahrungsauswahl ist reine Erziehungssache, was allein daran erkennbar ist, dass gerade im asiatischen Raum Tiere verzehrt werden, die es bei uns zwar auch gibt, die wir aber niemals essen würden. Die genetische Prägung wird jedoch an kleinen Kindern deutlich, die zwar alles in den Mund stecken und probieren, aber Tiere immer als Streichel- und Spielgefährten betrachten. Wer entwickelt schon einen Jadgtrieb beim Anblick einer Kuhherde? Sie bekommen eher Appetit, wenn Sie an einem prall gefüllten Kirschbaum vorbei kommen, als an einer Schafweide.

Produktion und Schlachtung erfolgt hinter verschlossenen Türen

Da wir Menschen Pflanzen- und Fruchtesser sind, ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen kein Blut sehen können, selbst wenn sie sich nur in den Finger geschnitten haben. Kinder können sogar traumatisiert werden, wenn sie einer Schlachtung beiwohnen. Daher erfolgt sowohl die Zucht als auch das Schlachten immer in hermetisch abgeschotteten Bereichen. Welcher Fleischesser hat je gesehen, wie sein Steak oder seine Wurst entstanden ist? Die Mehrheit kennt die Herkunft nicht, und soll es auch nicht wissen. Sonst würden viele Menschen ihre Essgewohnheiten ändern. Da dies nicht im Sinne der Industrie ist, wird der Verbraucher in dem Glauben gelassen, dass hinter den Türen alles seine Ordnung hat. Und weil die Szenen, die sich dort in Wahrheit abspielen, als unzumutbar für die Bevölkerung gelten, kommt Filmmaterial darüber nur selten ins Fernsehen.

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