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Vegane Ernährung
Vegane Ernährung

Vegane Ernährung Teil 2

Tierische Produkte sind ungesund

Wir haben anatomisch kein einziges Merkmal eines Fleischfressers, und selbst nach der langen Zeit des Fleischkonsums auch keines entwickelt. Dafür entwickeln wir immer mehr Alters- und Zivilisationserkrankungen, die ihre Ursache im steigenden Fleischverbrauch haben, wie viele Studien belegen. Gentechnik wird in Zukunft ihr Übriges tun, denn unsere Nutztiere werden im großen Maßstab mit gentechnisch verändertem Mais und Soja gefüttert, so dass genmanipuliertes Erbgut auch in die menschliche Nahrungskette kommt, weil es nicht deklariert werden muss. Darüber hinaus sind Antibiotika- und andere medikamentöse Behandlungen an der Tagesordnung im Stall. Tierisches Eiweiß ist zusätzlich vom Körper schwer verdaulich, weil es Fremdeiweiß darstellt. Dies gilt ebenso für Milch und Milchprodukte wie Käse. Bei dem mehrtägigen Aufenthalt im langen Darm beginnt die Nahrung bereits zu faulen und giftige Substanzen zu entwickeln. Diese schleichende Vergiftung unseres Körpers bekommen wir erst nach Jahrzehnten zu spüren. Dann stufen wir die Symptome als Altersbeschwerden ein, weil ja jeder daran leidet - weil jeder Tiere isst.

Fleischkonsum verschwendet Ressourcen

Tierische Produkte enthalten neben Eiweiß kaum weitere Nährstoffe wie Mineralien, die wir für unsere Gesundheit benötigen. Das Eiweiß lässt sich jedoch ebenso leicht aus pflanzlicher Herkunft gewinnen. Dadurch ist es eine maßlose Ressourcenverschwendung, wenn die Pflanze nicht sofort konsumiert, sondern erst zur Fütterung von Tieren eingesetzt wird. Bis zu 17 kg Pflanzen müssen aufgewendet werden, um 1 kg Fleisch zu erzeugen. Die dafür verwendete Wassermenge ist nochmals höher. Für 1 kg Fleisch werden 10.000 - 20.000 l Wasser benötigt, so viel wie für keine Pflanze. Eine pflanzliche Ernährung spart über 1.700 l Wasser pro Tag. Mit dem eingesparten Wasserbrauch könnte man ein Jahr lang täglich duschen. Doch damit ist der Ressourcenverbrauch noch nicht beendet. Auf einer Fläche von 40 qm könnte man 120 kg Möhren anbauen, 80 kg Äpfel - oder 1 kg Fleisch erzeugen. Die Fläche, die zur Herstellung von Futter und zur Haltung von Tieren benötigt wird, ist mittlerweile so groß, dass die Flächen in Deutschland für unseren Konsum nicht mehr ausreichen. Laut den Vereinten Nationen werden 70 Prozent des abgeholzten Amazonaswaldes für Weideflächen zerstört, und der Futtermittelanbau benötigt den Großteil der restlichen 30 Prozent.
Bei diesem Ressourcenverbrauch müsste ein Stück Fleisch oder Geflügel erheblich teurer sein, als es am Markt erhältlich ist. Möglich wird das erst durch die konsequente Ausbeutung der Tiere und jährliche öffentliche Fördergelder in Höhe von rund einer Milliarde Euro, die an große Schlachtkonzerne fließen.

Weltweiter Flächenverbrauch ruiniert unsere Lebensgrundlage

Der Fleischkonsum in Deutschland erfordert Futtermittelimporte aus anderen Ländern, wodurch auch dort für unseren Fleischgenuss Flächen beansprucht werden - insgesamt 6,8 Millionen Hektar. Würde man die Landfläche der Welt gerecht an jeden Erdenbürger verteilen, benötigten wir bei unserer Ernährung
2 1/2 mal soviel Land, wie uns zustünde. Das geht bislang nur gut, weil es Länder mit geringem Fleischverzehr gibt, in denen wir Flächen für uns nutzen können. Meistens sind dies arme Länder, die wir ausnutzen.
Länder wie Indien und China stehen dagegen am Anfang ihres Weges zur Wirtschaftsmacht, und mit der Orientierung nach Westen ziehen dort auch westliche Ernährungsweisen ein, obwohl bislang wenig tierische Produkte konsumiert haben. Wenn zukünftig über 1 Milliarde Chinesen den gleichen Ernährungsstandard mit Wurst, Fleisch, Huhn und Käse wie wir beanspruchen, wird das Ringen um Landfläche immer größer werden. Die Flächen, die bereits jetzt täglich im Regenwald abgeholzt werden, sind für unsere Welt und ihr Klima für immer verloren.

Fleischkonsum ist keine Privatsache

Die Hälfte der weltweiten Erträge von Getreide und 80 Prozent der weltweiten Sojaernte werden für die Fütterung von Nutztieren aufgebracht. Die Fleischindustrie verschlingt riesige Mengen an Ressourcen, um einen verhältnismäßig kleinen Teil der Weltbevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen. Wir verfüttern 40 Prozent der Weltgetreideernte und 85 Prozent der Sojaernte an Nutztiere - und produzieren daraus primär Exkremente, während täglich in armen Ländern 30.000 Menschen an Hunger sterben. Unser Fleischkonsum ist somit mit verantwortlich für den Hunger in der Welt.

Bio-Fleisch ist keine Alternative

Der Ressourcenverbrauch für die Erzeugung von Bio-Fleisch, -Geflügel oder Milch- und Käseprodukten unterscheidet sich zwar in manchen Punkten von der konventionellen Haltung, die Grundprobleme bleiben jedoch erhalten. Die Tiere bekommen zwar mehr Platz und besseres Futter, der Flächenverbrauch ist dadurch aber höher, der Bedarf an Kunstdünger oder Pestiziden dafür geringer. Grundsätzlich sind die weltweiten gesundheitlichen wie klimatischen Auswirkungen jedoch ähnlich. Die Herstellung von tierischen Produkten erzeugt ungefähr 30 % aller Treibhausgase, begründet durch den hohen Flächen-, Wasser- und Ressourcenverbrauch sowie den Energiebedarf der Futtermittel.

Es geht auch ohne

Mit der Entscheidung gegen Fleischkonsum und für eine vegane Ernährung reduziert sich der ökologische Fußabdruck eines Bundesbürgers erheblich. Die Auswirkungen durch Fleischverzicht reichen in die ganze Welt hinein. Nicht nur Tierquälerei und Mord wird dadurch verhindert, sondern auch dringend benötigte Resourcen wie Wasser, Nahrung und Land werden geschont und damit eine bessere Ernährung der Welt gefördert. Wer auf den Geschmack von Fleisch, Käse und Wurst nicht verzichten kann, der findet im Lebensmittelfachhandel mittlerweile viele Ersatzprodukte, die teilweise so gut gelungen sind, dass selbst Fleischliebhaber den Unterschied nicht mehr bemerken. Um die eigenen Vorlieben zu finden, ist eventuell jedoch etwas Suche nötig.


Wer mehr darüber wissen will, wie viele Argumente es für Vegetarier und Veganer gibt, die Finger von unseren Tieren zu lassen, kann sich im Leitfaden des VEBU näher informieren



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